Erbrecht

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Mitwirkung des Notars bei Erbverträgen, Erbanteilsübertragungen, Erbschaftsausschlagungen, Pflichtteilsverzichten sowie Erbauseinandersetzungen mit Grundbesitz.

Testamente kann man zwar auch privatschriftlich – eigenhändig – errichten, eine rechtliche Beratung ist jedoch dringend zu empfehlen. Denn erfahrungsgemäß
sind privatschriftliche Testamente häufig Anlass von späteren Streitigkeiten,
weil sie im Unterschied zu notariellen Testamenten nicht klar und eindeutig formuliert sind. Man muss wissen, dass es für den juristischen Laien nahezu unmöglich ist, ein Testament so klar und eindeutig zu verfassen, dass es später keine Probleme aufwirft.

Ein weiterer Vorteil des notariellen Testaments ist, dass man sich beim späteren Erbfall in der Regel den kostenpflichtigen Erbschein spart und das Testament beim Ableben in jedem Fall gefunden wird, weil es beim Zentralen Testamentsregister in Berlin registriert und in die amtliche Verwahrung genommen wird.